Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
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Bundesregierung soll sich gegen das russische AKW Kaliningrad engagieren

(Bonn, Berlin, Kaliningrad, 03.05.2013) Die Bundesregierung soll sich mit Vehemenz gegen den Bau des russischen Atomkraftwerks im Bereich der Stadt Kaliningrad engagagieren. Diese Forderung hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) aufgestellt. Der BBU steht im Kontakt mit der russischen Umweltorganisation Ecodefense, deren Mitglieder am 27. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe in Kaliningrad gegen das neue Atomkraftwerk demonstriert haben. Das Atomkraftwerk befindet sich derzeit noch in der Bauphase und soll später aus zwei Reaktorblöcken bestehen – wenn der Bau nicht gestoppt werden kann.

“Die russischen Anti-Atomkraft-Initiativen können nur unter erschwerten Bedingungen gegen die Atomindustrie in Russland demonstrieren und bemühen sich bei deutsch-russischen Kontakten immer wieder um Unterstützung. Dabei ist auch die Bundesregierung gefordert aktiv zu werden. Beim AKW Kaliningrad ist die Entsorgung des anfallenden Atommülls ungelöst – und schon aus diesem Grund darf das AKW nicht in Betrieb gehen”, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Der BBU weist darauf hin, dass bei einem Störfall im AKW Kaliningrad auch das Bundesgebiet in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Die Entfernung Berlin – Kaliningrad beträgt Luftlinie etwa 650 Kilometer. Der BBU, der die sofortige und weltweite Stilllegung aller Atomanlagen fordert, wird weiterhin den Widerstand gegen das AKW Kaliningrad bestmöglich unterstützen


Zur Finanzierung seines Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, BLZ 37050198, Kontonummer: 19002666.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter www.bbu-online.de; telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung und für umweltfreundliche Energiequellen.